Wir geben gerne unseren Senf dazu

17. Februar 2026
Wir geben gerne unseren Senf dazu
Wir geben gerne unseren Senf dazu

 

Wir geben gerne unseren Senf dazu

Senf zählt zu den ältesten Würzmitteln der Welt und ist aus der Küche kaum wegzudenken. Ob klassisch, fruchtig oder pikant, die feine Schärfe verleiht zahlreichen Gerichten das gewisse Etwas. Doch Senf überzeugt nicht nur geschmacklich, sondern bringt auch interessante ernährungsphysiologische Eigenschaften mit sich.

Welche Inhaltsstoffe hat Senf?

Die Basis bilden Senfkörner – je nach Sorte gelb, braun oder schwarz. Sie enthalten wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe, insbesondere Senföle (Glucosinolate), die für die typische Schärfe verantwortlich sind. Diese entstehen erst, wenn die Körner mit Flüssigkeit in Kontakt kommen und zerkleinert werden.

Darüber hinaus enthält Senf:

  • ätherische Öle
  • Antioxidantien
  • Mineralstoffe wie Magnesium, Kalzium und Eisen
  • pflanzliches Eiweiß
  • Ballaststoffe

Senf ist zudem kalorienarm, solange er ohne übermäßige Zuckerzusätze hergestellt wird.

Gesundheitliche Vorteile von Senf

Die enthaltenen Senföle können die Verdauung anregen und die Produktion von Magensaft fördern. Dadurch wird insbesondere fettreiches Essen bekömmlicher. Senf wird traditionell auch eine leicht antibakterielle Wirkung zugeschrieben.

Dank seiner antioxidativen Inhaltsstoffe kann Senf außerdem zum Schutz der Zellen beitragen. Die enthaltenen Mineralstoffe unterstützen verschiedene Stoffwechselprozesse im Körper. Natürlich gilt auch hier: Senf ist kein Heilmittel, aber eine sinnvolle Ergänzung im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung.

Wozu passt Senf?

Senf ist ein echter Allrounder. Klassisch begleitet er Würstel, Fleischgerichte oder Käse. Doch auch in Salatdressings, Marinaden und Saucen entfaltet er sein volles Aroma. Besonders spannend wird es mit fruchtigen Varianten wie Marillensenf mit Chili, Himbeersenf oder Feigensenf – ideal zu Wild, Geflügel oder gereiftem Käse.

Orangensenf oder Mohn-Marillen Senf passen hervorragend zu Fondue, Raclette, Räucherlachs oder als Glasur für Ofengemüse. Roggen Senf überzeugt mit kräftiger Würze, während Hagebutten Senf eine feine fruchtige Säure ins Spiel bringt.

Kochen mit Senf und Senfkörnern

Senf eignet sich nicht nur als Beilage, sondern auch als Zutat beim Kochen. Ein Löffel Senf in Suppen oder Saucen sorgt für Tiefe und rundet den Geschmack ab, ohne dominant zu wirken. In Marinaden unterstützt Senf die Bindung von Öl und Gewürzen und macht Fleisch besonders aromatisch.

Senfkörner lassen sich ebenfalls vielseitig einsetzen. Ganz verwendet geben sie eingelegtem Gemüse, Currys oder Schmorgerichten eine würzige Note. In Öl angeröstet entfalten sie ein nussiges Aroma. Gemahlen dienen sie als Grundlage für hausgemachte Senfpasten oder Gewürzmischungen.

Lagerung von Senf

Geöffneter Senf sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden. So bleibt das Aroma länger erhalten und die Qualität stabil. Wichtig ist, stets sauberes Besteck zu verwenden, um Verunreinigungen zu vermeiden. Ungeöffnet hält sich Senf bei kühler, dunkler Lagerung mehrere Monate.

Senf ist somit weit mehr als nur eine scharfe Beilage, er ist Würzmittel, Aromageber und vielseitige Küchenzutat zugleich.

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WP, 17.02.2026