Perfekt gegrillt – so gelingt das Steak wie vom Profi

06. Mai 2026
Perfekt gegrillt – so gelingt das Steak wie vom Profi
Perfekt gegrillt – so gelingt das Steak wie vom Profi

 

Perfekt gegrillt – so gelingt das Steak wie vom Profi

Ein gutes Steak ist beim Grillen oft der Höhepunkt. Doch zwischen „ganz okay“ und „richtig gut“ liegen oft nur ein paar entscheidende Handgriffe. Mit der richtigen Vorbereitung, passenden Temperaturen und etwas Geduld wird aus jedem Steak ein echtes Genuss-Erlebnis.

Die richtige Vorbereitung

Ein Steak sollte rechtzeitig vor dem Grillen aus dem Kühlschrank genommen werden. Zimmertemperatur sorgt dafür, dass das Fleisch gleichmäßig gart. Vor dem Grillen wird das Steak trocken getupft – so entsteht später eine schöne Kruste.

Ob Minuten Steak oder Hüferl Steak vom Rind, feines Wagyu Rumpsteak oder Nackensteak, zartes Lammsteak oder sogar Strauß-Steaks: Die Qualität des Fleisches ist entscheidend. Hochwertiges Fleisch bringt bereits viel Geschmack mit und benötigt oft nur wenig zusätzliche Würze.

Marinieren oder pur genießen?

Nicht jedes Steak braucht eine Marinade. Besonders hochwertige Stücke wie Wagyu oder Lamm profitieren davon, pur gegrillt zu werden. Salz und Pfeffer reichen hier oft völlig aus.

Wer dennoch marinieren möchte, sollte auf hitzebeständige Öle wie Rapsöl setzen und dem Fleisch genügend Zeit zum Durchziehen geben. Wichtig: Überschüssige Marinade vor dem Grillen leicht abtupfen, damit nichts verbrennt.

Die richtige Hitze

Ein Steak liebt hohe Temperaturen. Der Grill sollte gut vorgeheizt sein, damit sich sofort Röstaromen bilden können. Zuerst wird das Steak scharf angegrillt, um eine schöne Kruste zu erzeugen. Danach kann es bei indirekter Hitze auf den gewünschten Gargrad gebracht werden.

Je nach Dicke und Fleischsorte variiert die Grillzeit. Dünne Minuten Steaks benötigen nur kurze Zeit, während dickere Cuts wie Rumpsteaks mehr Ruhe und indirekte Hitze brauchen.

Würzen und Ruhezeit

Gesalzen wird idealerweise erst nach dem scharfen Angrillen oder direkt danach. Pfeffer kann bei zu hoher Hitze verbrennen und wird daher oft erst zum Schluss verwendet.

Ein entscheidender Schritt ist die Ruhezeit: Nach dem Grillen sollte das Steak einige Minuten ruhen. So verteilen sich die Fleischsäfte gleichmäßig und das Ergebnis bleibt saftig.

Kleine Details, großer Unterschied

Auch Kleinigkeiten machen viel aus: Nicht ständig wenden, das Steak nicht einstechen und auf saubere Grillroste achten. So bleibt der Geschmack pur und unverfälscht.

Die passenden Beilagen

Ein perfektes Steak lebt auch von den richtigen Begleitern. Klassische Erdäpfel – ob als Braterdäpfel, Püree oder Ofenkartoffel – sind immer eine gute Wahl. Frisches Brot oder knuspriges Gebäck eignet sich ideal, um Fleischsäfte aufzunehmen. Dazu passen würzige Saucen wie Ketchup, Senf oder raffinierte Chutneys und Relishes, die dem Gericht zusätzliche Tiefe verleihen. Auch selbstgemachte Dips oder Kräuterbutter runden das Geschmackserlebnis harmonisch ab.

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WP, 06.05.2026