Frizzante, Prosecco, Sekt & Co – es darf geblubbert werden

16. März 2026
Frizzante, Prosecco, Sekt & Co – es darf geblubbert werden
Frizzante, Prosecco, Sekt & Co – es darf geblubbert werden


Frizzante, Prosecco, Sekt & Co – es darf geblubbert werden

Schaumwein gehört zu den Getränken, die sofort für festliche Stimmung sorgen. Ein leises Ploppen beim Öffnen, feine Perlen im Glas, ein frischer Duft und schon wirkt ein Anlass ein wenig besonderer. Doch wer sich im Schaumweinregal umsieht, stößt schnell auf Begriffe wie Frizzante, Prosecco, Spumante oder Brut. Hinter diesen Bezeichnungen verbergen sich Unterschiede in Herstellung, Kohlensäuregehalt und Geschmacksrichtung.

Frizzante – die leichte Variante

Frizzante ist ein Perlwein mit vergleichsweise geringem Kohlensäuredruck. Die feinen Bläschen wirken sanfter als bei klassischem Sekt. Häufig wird Kohlensäure zugesetzt, wodurch der Wein leichter und unkomplizierter wirkt. Geschmacklich zeigt sich Frizzante meist frisch, fruchtig und angenehm leicht und ist ideal als Aperitif oder für warme Sommertage.

Prosecco – Herkunft aus Norditalien

Prosecco stammt ursprünglich aus Norditalien und wird überwiegend aus der Glera-Traube hergestellt. Dabei gibt es verschiedene Varianten: Prosecco kann sowohl als Frizzante (Perlwein) als auch als Spumante (Schaumwein) produziert werden. Typisch sind fruchtige Aromen, die an Apfel, Birne oder Blüten erinnern.

Sekt – klassischer Schaumwein

Sekt ist die deutschsprachige Bezeichnung für Schaumwein mit höherem Kohlensäuredruck. Die Kohlensäure entsteht entweder durch eine zweite Gärung in der Flasche oder im Tank. Dadurch entstehen feinere Perlen und ein komplexeres Aroma. Sekt eignet sich hervorragend zum Anstoßen oder als Begleiter zu leichten Speisen.

Spumante – kräftig perlend

Spumante ist die italienische Bezeichnung für Schaumwein mit stärkerer Kohlensäure. Im Gegensatz zum Frizzante entsteht hier ein deutlich intensiveres Prickeln im Glas. Spumante kann trocken, halbtrocken oder süß ausgebaut sein und wird gerne als festlicher Aperitif serviert.

Sparkling – internationaler Begriff

„Sparkling“ ist eine internationale Bezeichnung für Schaumwein. Auf vielen Flaschen findet sich dieser Begriff als Hinweis darauf, dass es sich um einen perlenden Wein handelt. Die genaue Herstellung kann je nach Herkunft und Produzent variieren.

Brut – der Hinweis auf den Geschmack

Der Begriff Brut beschreibt nicht die Herstellungsart, sondern den Zuckergehalt. Brut bedeutet „trocken“ und steht für einen eher schlanken, frischen Stil mit wenig Restzucker. Dadurch wirken solche Schaumweine besonders elegant und eignen sich gut als Aperitif oder zu feinen Speisen.

Ob leicht perlend oder kräftig schäumend – die Vielfalt der Schaumweine sorgt für abwechslungsreiche Genussmomente im Glas.

Hier finden Sie unsere beste Auswahl an feinen Schaumweinen.


WP, 16.03.2026