Frizzante, Prosecco, Sekt & Co – es darf geblubbert
werden
Schaumwein gehört zu den Getränken, die sofort für festliche
Stimmung sorgen. Ein leises Ploppen beim Öffnen, feine Perlen im Glas, ein
frischer Duft und schon wirkt ein Anlass ein wenig besonderer. Doch wer sich im
Schaumweinregal umsieht, stößt schnell auf Begriffe wie Frizzante, Prosecco,
Spumante oder Brut. Hinter diesen Bezeichnungen verbergen sich Unterschiede in Herstellung, Kohlensäuregehalt und Geschmacksrichtung.
Frizzante – die leichte Variante
Frizzante ist ein Perlwein mit vergleichsweise geringem
Kohlensäuredruck. Die feinen Bläschen wirken sanfter als bei klassischem Sekt.
Häufig wird Kohlensäure zugesetzt, wodurch der Wein leichter und
unkomplizierter wirkt. Geschmacklich zeigt sich Frizzante meist frisch,
fruchtig und angenehm leicht und ist ideal als Aperitif oder für warme
Sommertage.
Prosecco – Herkunft aus Norditalien
Prosecco stammt ursprünglich aus Norditalien und wird
überwiegend aus der Glera-Traube hergestellt. Dabei gibt es verschiedene
Varianten: Prosecco kann sowohl als Frizzante (Perlwein) als auch als Spumante
(Schaumwein) produziert werden. Typisch sind fruchtige Aromen, die an Apfel,
Birne oder Blüten erinnern.
Sekt – klassischer Schaumwein
Sekt ist die deutschsprachige Bezeichnung für Schaumwein mit
höherem Kohlensäuredruck. Die Kohlensäure entsteht entweder durch eine zweite
Gärung in der Flasche oder im Tank. Dadurch entstehen feinere Perlen und ein
komplexeres Aroma. Sekt eignet sich hervorragend zum Anstoßen oder als
Begleiter zu leichten Speisen.
Spumante – kräftig perlend
Spumante ist die italienische Bezeichnung für Schaumwein mit
stärkerer Kohlensäure. Im Gegensatz zum Frizzante entsteht hier ein deutlich
intensiveres Prickeln im Glas. Spumante kann trocken, halbtrocken oder süß
ausgebaut sein und wird gerne als festlicher Aperitif serviert.
Sparkling – internationaler Begriff
„Sparkling“ ist eine internationale Bezeichnung für
Schaumwein. Auf vielen Flaschen findet sich dieser Begriff als Hinweis darauf,
dass es sich um einen perlenden Wein handelt. Die genaue Herstellung kann je
nach Herkunft und Produzent variieren.
Brut – der Hinweis auf den Geschmack
Der Begriff Brut beschreibt nicht die Herstellungsart,
sondern den Zuckergehalt. Brut bedeutet „trocken“ und steht für einen eher
schlanken, frischen Stil mit wenig Restzucker. Dadurch wirken solche
Schaumweine besonders elegant und eignen sich gut als Aperitif oder zu feinen
Speisen.
Ob leicht perlend oder kräftig schäumend – die Vielfalt der
Schaumweine sorgt für abwechslungsreiche Genussmomente im Glas.
Hier finden Sie unsere beste Auswahl an feinen Schaumweinen.
WP, 16.03.2026
