Mohn – das schwarze Gold der heimischen Küche

19. Februar 2026
Mohn – das schwarze Gold der heimischen Küche
Mohn – das schwarze Gold der heimischen Küche

 

Mohn – das schwarze Gold der heimischen Küche

Kaum ein anderes Lebensmittel steht so sehr für traditionelle Mehlspeisen und regionale Genusskultur wie Mohn. Ob in Strudeln, Mohnzelten, Mohnnudeln oder Germknödeln – die kleinen Samen verleihen süßen und pikanten Gerichten eine unverwechselbare, nussige Note. Heimischer Mohn gilt dabei als Inbegriff regionaler Lebensmittelvielfalt und ist aus der österreichischen Küche nicht wegzudenken.

Was zeichnet Mohn aus?

Mohn besticht durch sein feines, leicht süßlich-nussiges Aroma. Je nach Sorte – Grau- oder Weißmohn – unterscheiden sich Geschmack und Farbe leicht. Graumohn ist besonders intensiv und wird häufig für klassische Mehlspeisen verwendet. Weißmohn schmeckt etwas milder und wird gerne in feinen Füllungen oder Backwaren eingesetzt.

Typisch für Mohn ist seine zarte, leicht knackige Textur. Frisch gequetscht entfaltet er sein volles Aroma, da die enthaltenen Öle freigesetzt werden. Genau diese Öle sind es auch, die Mohn so besonders machen.

Inhaltsstoffe und Bestandteile von Mohn

Mohn enthält:

  • hochwertige pflanzliche Fette, vor allem mehrfach ungesättigte Fettsäuren
  • pflanzliches Eiweiß
  • Ballaststoffe
  • Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium, Eisen und Phosphor
  • Vitamin E und verschiedene B-Vitamine

Besonders bemerkenswert ist der hohe Kalziumgehalt, der Mohn zu einer interessanten pflanzlichen Quelle dieses Minerals macht.

Ist Mohn gesund? Wie wirkt Mohn im Körper?

In moderaten Mengen kann Mohn ein wertvoller Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein. Die enthaltenen ungesättigten Fettsäuren unterstützen verschiedene Stoffwechselprozesse. Ballaststoffe tragen zu einer normalen Verdauung bei, während Mineralstoffe wichtige Funktionen im Körper erfüllen.

Durch seinen Fettgehalt liefert Mohn Energie und sorgt gleichzeitig für ein angenehmes Sättigungsgefühl. Wie bei allen energiereichen Lebensmitteln gilt jedoch: bewusst genießen.

Worauf sollte man bei Mohn achten?

Frischer Mohn ist entscheidend für guten Geschmack. Aufgrund seines hohen Ölanteils kann er bei falscher Lagerung rasch ranzig werden. Daher sollte Mohn kühl, trocken und lichtgeschützt aufbewahrt werden. Gequetschter Mohn sollte möglichst frisch verwendet oder im Kühlschrank gelagert werden.

Wichtig ist außerdem, auf hochwertige, heimische Qualität zu setzen. Regional angebauter Mohn überzeugt nicht nur geschmacklich, sondern steht auch für kurze Transportwege und nachhaltige Landwirtschaft.

Mohn in der heimischen Küche

Von Mohnzelten über Mohntorten bis hin zu Schokoladen mit Mohn, Fruchtaufstrichen, Mohnschmalz oder Mohnöl – die Einsatzmöglichkeiten sind nahezu grenzenlos. Auch pikante Varianten wie Pesto mit Mohn zeigen, wie vielseitig die kleinen Samen sind. Selbst Liköre, Schnäpse, Senf oder Cremehonig mit Mohn erfreuen sich großer Beliebtheit.

Darüber hinaus findet Mohn nicht nur in der Küche Verwendung: Am Genuss-Marktplatz gibt es auch zahlreiche Körperpflegeprodukte mit Mohn, bei denen das wertvolle Mohnöl nicht nur für geschmeidige Haut sorgt.

Mohn ist damit weit mehr als eine Backzutat, er ist ein Stück kulinarische Identität und Ausdruck regionaler Handwerkskunst.

Eine große Auswahl an köstlichen und pflegenden Mohn-Produkten finden Sie hier.


WP, 19.02.2026