Grüner Veltliner – Österreichs pfeffriges Aushängeschild
Wer an österreichischen Wein denkt, kommt am Grünen
Veltliner nicht vorbei. Diese Rebsorte ist der unangefochtene Star der
heimischen Weinkultur. Mit rund einem Drittel der gesamten Rebfläche ist sie
die mit Abstand meistangebaute Sorte des Landes. Von den sanften Hügeln des
Weinviertels über die Wachau bis hin zur Südsteiermark – der Grüne Veltliner
gedeiht in vielen Regionen und bringt dabei eine beeindruckende Vielfalt an
Geschmacksnuancen hervor.
Was macht ihn so besonders?
Grüner Veltliner ist bekannt für seine frische, fruchtige
Aromatik mit Anklängen von grünem Apfel, Zitrusfrüchten und gelegentlich
exotischen Noten. Doch sein wahres Markenzeichen ist die „pfeffrige“ Würze, die
ihm eine unverwechselbare Lebendigkeit verleiht. Wenn also ein Sommelier von
„pfeffrig“ oder „Pfefferl“ spricht, bedeutet das nicht, dass Pfefferkörner in
die Flasche geraten sind – vielmehr beschreibt es die würzige Schärfe, die sich
besonders am Gaumen zeigt.
Vom leichten Sommerwein bis zur Lagerlegende
Kaum ein anderer Weißwein zeigt sich so wandlungsfähig wie der Grüne Veltliner. Die Bandbreite reicht von leichtem, spritzigem Heurigenwein bis hin zu kräftigen, lagerfähigen Smaragden aus der Wachau. Besonders gut passt er zu Wiener Schnitzel, Fischgerichten oder würzigen Speisen – ein echter Alleskönner am Esstisch!
Wussten Sie schon?
✅ Grüner Veltliner wird oft als „GV“ oder „GrüVe“ abgekürzt.
✅ Die Sorte existiert schon seit Jahrhunderten, wurde aber
erst im 20. Jahrhundert so richtig populär.
✅ In Österreich gibt es auch einen Grünen Veltliner Sekt –
prickelnd, frisch und genauso charakterstark wie sein stilles Pendant.
✅ Als besonderes Schmankerl finden Sie bei uns auch Veltliner Balsamico, Löwenzahnblüten Gelee mit Grünem Veltliner und ansprechende
Geschenkboxen.
Ob als erfrischender Terrassenwein oder gehaltvoller
Speisenbegleiter – Grüner Veltliner ist und bleibt das Aushängeschild der
österreichischen Weinwelt.
Hier können Sie die besten Grünen Veltliner aus Österreich entdecken!
Wolfgang Pultar, 13.03.2025