Vom Hof auf die Weide – die Geschichte von Bio-Weidegans
Heinisch
Wer steckt eigentlich hinter einer regionalen Spezialität?
Bei Bio-Weidegans Heinisch ist es Rudolf Heinisch, der mit seiner Familie
Landwirtschaft, Tierhaltung und Genuss verbindet. Am Hof in Wolfpassing an der
Hochleithen im Weinviertel entstand aus einer Idee ein zusätzlicher
Betriebszweig, der heute besonders zur kalten Jahreszeit für kulinarische
Vorfreude sorgt.
Eine Idee, die 2016 Gestalt annahm
Die Liebe zur Natur, zur Landwirtschaft und zu Tieren hat in
der Familie Heinisch Tradition. Nachdem der landwirtschaftliche Betrieb und der
Weinbau an die nächste Generation übergeben worden waren, suchte Rudi Senior
nach einer neuen Aufgabe. Die Weide hinter dem Hof bot sich an und damit war
die Idee geboren, dort Bio-Weidegänse zu halten.
2016 begann das Projekt zunächst als Versuch. Ein ehemaliger
Schweinestall wurde Schritt für Schritt in eine geeignete Unterkunft für die
jungen Gänse umgebaut. Sobald es das Wetter erlaubt, dürfen die Tiere bereits ab
ihren ersten Lebenswochen ins Freie. Danach verbringen sie den Sommer auf der
Weide und können sich bei Bedarf in den Stall zurückziehen.
Viel Platz und Futter vom Hof
Bei Bio-Weidegans Heinisch werden die Tiere nach den
Qualitätsstandards des Gemeinschaftsprojekts „Österreichische Weidegans“
gehalten. Jede Gans hat mindestens 100 Quadratmeter Auslauf. Frisches Gras von
der Weide bildet neben hofeigenem Getreide einen wesentlichen Bestandteil der
Fütterung. Wasser und geschützte Rückzugsmöglichkeiten gehören ebenfalls zur
Haltung.
Diese Bedingungen und die längere Wachstumszeit prägen laut
Betrieb auch das Fleisch: Es wird als feinfaserig, zart und aromatisch
beschrieben. Durch den geringeren Wassergehalt soll beim Braten zudem weniger
Flüssigkeit austreten.
Weinviertler Genuss mit eigener Handschrift
Bio-Weidegans Heinisch steht damit für eine
Familiengeschichte, in der Landwirtschaft, Tierhaltung und Genuss eng
miteinander verbunden sind.
Entdecken Sie hier die Spezialitäten im Sortiment von Bio-Weidegans Heinisch.
WP, 15.10.2026
