Bitterschokolade – die dunkle Seite des Genusses

30. Jänner 2026
Bitterschokolade – die dunkle Seite des Genusses
Bitterschokolade – die dunkle Seite des Genusses

 

Bitterschokolade – die dunkle Seite des Genusses

Bitterschokolade hat oft ein Imageproblem. Zu herb, zu erwachsen, zu wenig „süßes Glück“. Dabei ist sie eigentlich der besondere Charakter unter den Schokoladen: tiefgründig, spannend und mit erstaunlich positiven Nebenwirkungen. Wer einmal auf den Geschmack gekommen ist, bleibt oft dabei und das nicht nur aus Genussgründen.

Was passiert im Körper, wenn Bitterschokolade genossen wird? Der hohe Kakaoanteil liefert sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe, insbesondere Flavanole. Diese können die Durchblutung fördern und wirken antioxidativ. Gleichzeitig sorgt Kakao dafür, dass Glückshormone wie Serotonin ausgeschüttet werden. Kurz gesagt: Bitterschokolade kann die Stimmung heben und das ganz ohne Zuckerschock.

Oft werden Zartbitterschokolade und Bitterschokolade in einen Topf geworfen, dabei gibt es Unterschiede. Zartbitter enthält meist mehr Zucker und einen geringeren Kakaoanteil. Bitterschokolade hingegen beginnt dort, wo der Kakaoanteil deutlich überwiegt und der Zucker in den Hintergrund rückt. Je höher der Kakaoanteil, desto intensiver der Geschmack und desto näher ist man an den gesundheitlich interessanten Eigenschaften.

Welche Bitterschokolade gilt nun als die gesündeste? Allgemein gesagt: Sorten mit hohem Kakaoanteil und wenig Zucker. Vegane Bitterschokolade punktet zusätzlich, da sie ohne Milchbestandteile auskommt. Auch Bitter-Trinkschokolade kann eine spannende Alternative sein – intensiv, wärmend und perfekt für erholsame Genussmomente. Varianten mit Himbeeren, Blüten oder sogar Gold zeigen, dass gesund und extravagant sich nicht ausschließen müssen.

Auch im Darm kann dunkle Schokolade durchaus mitspielen. Die enthaltenen Ballaststoffe und Pflanzenstoffe können sich positiv auf die Darmflora auswirken. Natürlich gilt auch hier: Die Menge macht’s. Ein paar Stücke fördern den Genuss, die ganze Tafel auf einmal eher das schlechte Gewissen.

Ist Bitterschokolade also ein Dickmacher? Nicht zwangsläufig. Durch den intensiven Geschmack reicht oft eine kleine Menge aus. Wer bewusst genießt, statt nebenbei zu naschen, bleibt meist im grünen Bereich. Bitterschokolade ist eher ein „Genuss mit Maß“ als eine Kalorienfalle.

Auf unserem Genuss-Marktplatz findet sich ein beeindruckendes Sortiment an Bitterschokoladen – dunkel, edel und überraschend vielseitig. Hier geht’s zum Sortiment.


WP, 30.01.2026